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Dr. Klose ist vom Berliner Senat ermächtigt, die Gelbfieberimpfung durchzuführen. Näheres siehe im Menuepunkt "Reisemedizin".
Die Hepatitis A ist in allen südlichen Ländern (einschl. der Türkei) verbreitet. Eine einfache Impfung schützt sicher. Diese ist jedoch nicht Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Hepatitis B ist im Leistungskatalog bis zum 18. Lebensjahr. Sie wird häufig chronisch. Sie wird sexuell oder durch Drogenmißbrauch übertragen, in vielen Fällen tritt sie jedoch auch bei Personen auf, die keiner Risikogruppe angehören und nicht wissen, wie sie zu dieser Hepatitis kamen. Es gibt viele Ausnahmen, in denen die gesetzlichen Kassen die Kosten für eine Hepatitis - A oder B - Impfung übernehmen (chronische Lebererkrankung, Risikogruppen (beruflich oder sexuelle Neigungen). In allen anderen Fällen, speziell als Reiseimpfung, wird die Impfung von uns und allen Experten sehr empfohlen, sie muß jedoch selber bezahlt werden, die Kosten betragen für drei Impfungen bei Hepatitis A und B ca. 180 ,- € . Wir beraten Sie gerne, welche Impfung für Sie in Frage kommt und ob die gesetzlichen Krankenkassen für die Zahlung aufkommen.
Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist eine entzündliche Erkrankung des Gehirns oder der Hirnhäute. Ausgelöst wird die Krankheit durch den FSME-Erreger, der durch Zecken übertragen wird. Auch eine sofortige Entfernung der Zecke nach einem Stich schützt nicht, denn der Erreger wird schon beim ersten Kontakt übertragen. Etwa 10% der infizierten Personen erkranken schwer und behalten Dauerschäden am Zentralnervensystem (Lähmungen). Bei etwa 1% (vorwiegend ältere Personen) verläuft die Erkrankung tödlich. Es gibt keine Medikamente zur Behandlung der FSME. Vor einer Erkrankung schützt nur die rechtzeitig und vollständig durchgeführte FSME-Impfung.
Meningokokken (Neisseria meningitidis) sind Bakterien, die Hirnhautentzündung (Meningitis) hervorrufen. Übertragen werden die Erreger durch Tröpfcheninfektion. Symptome einer Meningitis sind hohes Fieber, starke Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit. Meningitis tritt häufig bei Kleinkindern oder Jugendlichen auf, in Deutschland gibt es jährlich ca. 700 Fälle, von denen etwa 50 tödlich verlaufen. In manchen Fällen bleiben nach der Erkrankung Lähmungen oder eine geistige Behinderungen zurück. In Europa ist die Meningokokken-Meningitis relativ selten geworden. Dagegen gehört sie in vielen Ländern der dritten Welt zu den häufigen Erkrankungen, in Afrika südlich der Sahara und nördlich des Äquators von der Ost- bis zur Westküste, sowie in Südamerika und Asien. Beispielsweise wird bei der Einreise nach Saudi-Arabien (Pilgerreisen nach Mekka) der Nachweis der Impfung verlangt.
Die ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts
(STIKO) empfiehlt seit 2006 die Meningokokken-Impfung für alle Kinder. Möglich ist die Impfung für Kinder ab dem 12. Lebensmonat. In der Regel findet die Grundimmunisierung bei Säuglingen zusammen mit den anderen Standardimpfungen gegen Tetanus, Kinderlähmung, Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Pneumokokken und Mumps, Masern, Röteln, Windpocken in mehreren Schritten statt.
Wer die Immunsierung als Kind nicht bekommen hat, sollte sich impfen lassen, wenn Reisen in Epidemiegebiete geplant sind, darüberhinaus aber auch Menschen mit Immundefekten oder ohne Milz.